david pollmann arbeitet interdisziplinär zwischen skulptur, performance, video und installation. im zentrum steht der menschliche körper, den er zugleich als erfahrendes subjekt und als formgebendes werkzeug versteht. dabei untersucht er die beziehungen zwischen körper, material, objekt und raum.
der körper erscheint in seiner praxis nicht als feste einheit, sondern als dynamischer prozess, der sich erst durch bewegung und handlung formt. durch performative zeichnung und skulpturale elemente verschiebt pollmann die grenze zwischen bewegung und form und interessiert sich besonders für übergänge wie präsenz/abwesenheit oder handlung/form.
seine arbeiten thematisieren verkörperung und das zusammenspiel von mensch und ding: bedeutung entsteht im wechselspiel von körper, material und umgebung, wobei auch objekte als aktive mitakteure verstanden werden.
häufig arbeitet er kollaborativ und interdisziplinär, etwa an der schnittstelle von kunst, choreografie und raumgestaltung. so entstehen offene erfahrungsräume, in denen bewegung, wahrnehmung und form als fortlaufende prozesse erfahrbar werden.